Kürbis-Kimchi – Rezept (vegane, moderne Version)
Modernes, veganes Kürbis-Kimchi aus Muskat- oder Hokkaidokürbis: mild scharf, fruchtig, knusprig und perfekt für Bowls, Suppen, gebratenen Tofu oder als fermentierter Snack. Der Kürbis wird gesalzen, mit einer würzigen Gochugaru-Paste vermengt und 3–14 Tage fermentiert – einfach, schnell und voller Umami.
Gemüse
- 700 g Kürbis (Muskat oder Hokkaido), geschält, in 1,5 cm Würfel
- 1 kleine Zwiebel, in feine Streifen
- 2 Frühlingszwiebeln, in 3–4 cm Stückchen
- 1 EL Salz (zum Vorsalzen)
Kimchi-Paste
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Stk Ingwer (2–3 cm)
- 1 EL Gochugaru (Kimchi-Chiliflocken)
- 1 EL Sojasauce
- 1 EL Zucker oder Reissirup
- 1 EL Reisessig oder 1–2 EL Lake aus einem bestehenden Ferment (optional)
- 1-2 EL Wasser (falls nötig für die Konsistenz)
Kürbiswürfel in eine Schüssel geben, Salz drüber, gut mischen. 30 Minuten ziehen lassen, bis der Kürbis Wasser verliert und leicht weich wird.
Knoblauch, Ingwer, Zucker, Sojasauce, Gochugaru und ggf. Essig oder Fermentlake zu einer dicken, rotglänzenden Paste verrühren. Wenn sie zu kompakt ist, etwas Wasser zugeben.
Zwiebeln und Frühlingszwiebeln zum Kürbis geben.Paste zugeben und alles gründlich einmassieren, bis jedes Würfelchen rot leuchtet.
In ein sauber gespültes 1-Liter-Fermentationsglas oder Weckglas füllen und gut nach unten drücken, bis Flüssigkeit nach oben steigt. Mit Gewicht beschweren, Deckel mit Ventil drauf oder mit Weck-Glasdeckel, Dichtungsring und Klammern verschließen.
Für ein mildes Kürbis-Kimchi 3-5 Tage bei 18-22 °C fermentieren lassen. Ein kräftiges und tiefes Kimchi erhältst du nach 7-14 Tagen. Wenn das Ferment den richtigen Geschmack hast, ist es im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.