Rotkohl-Kimchi selber machen
Knackiges, veganes Kimchi aus Rotkohl, fermentiert nach klassischer Methode, aber alltagstauglich und mit intensiver Farbe. Kein traditionelles koreanisches Kimchi, aber ein echtes Geschmackserlebnis.
Zubereitungszeit 20 Minuten Min.
Küche asiatisch inspiriert
Portionen 1 großes Glas (ca. 800 ml)
- 800 g Rotkohl
- 20 g Salz (ca. 2 % des Gemüsegewichts, am besten unraffiniert und ohne Jod)
- 2 Stk. Karotten
- 3 Stk. Frühlingszwiebeln
- 3 Stk. Knoblauchzehen
- 20 g Ingwer
- 1 EL fein geriebener Apfel (optional, für extra Fermentationskick)
Kimchi-Paste
- 1-2 EL Gochugaru (koreanisches Chilipulver, alternativ Pul Biber)
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Zucker (optional)
- 2 EL Wasser
Rotkohl in feine Streifen schneiden, in eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermengen. Kräftig kneten, bis nach 5 bis 10 Minuten Flüssigkeit austritt.
Karotten raspeln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Alles zum Rotkohl geben und gut vermengen.
Alle Zutaten für die Kimchi-Paste verrühren und unter die Gemüsemischung heben. Handschuhe empfohlen!
Mischung fest in ein sauberes Glas drücken. Das Gemüse muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ca. 2 bis 3 cm Platz nach oben lassen.
3 bis 7 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen, danach im Kühlschrank lagern. Täglich nachdrücken, damit alles unter der Lake bleibt.
- 3 Tage: mild und leicht säuerlich
- 5 bis 7 Tage: klassischer Kimchi-Geschmack
- Ab 2 Wochen: kräftig und intensiv sauer
- Im Kühlschrank mehrere Monate haltbar
- Kein traditionelles koreanisches Kimchi, aber gleiche Fermentationsmethode
- Empfohlenes Equipment: Weckgläser und Fermentationsgewichte 8 cm